Online-Redaktion Read-me-Net


Von Dietmar Wolfgang Pritzlaff

Das Stück DER FENSTERPUTZER ist überschäumende Lebensfreude. Es darf nach Herzenslust gegrinst und gelacht werden. Es ist farbenfroh, mitreißend und besitzt eine fröhliche Grundhaltung. Das können nicht alle Bausch-Stücke von sich behaupten.

Der Tanzabend entstand in Zusammenarbeit mit der Hong Kong Arts Festival Society und dem Goethe Institut Hong Kong im Jahre 1996/97. Damals war Hong Kong noch britische Kronkolonie und wurde kurz nach der Uraufführung (12. Februar 1997) am 01. Juli 1997 an China zurückgegeben.

DER FENSTERPUTZER ist kein politisches Stück. Es zeigt, wie unchinesisch die Lebensart und Lebensfreude in Hong Kong gelebt wurde und teilweise noch gelebt wird, als im übrigen China heute üblich.

Nicht alle Pina Bausch-Stücke haben so deutliche Anzeichen der Zusammenarbeit mit dem coproduzierenden fremden Land. In dem Stück DER FENSTERPUTZER braucht der Zuschauer nicht lange nach Zeichen zu suchen. Hier wird er schnell fündig: Aus einem riesigen Berg aus tiefroten Pfingstrosenblüten, der Nationalblume Chinas, zieht ein Tänzer Schlangen mit Stäbchen heraus.

Chinesische Trommelmusik und chinesische Lieder, Schlager und Unterhaltungsmusik werden unter vielen anderen Stücken zu den Tänzen zu Gehör gebracht. Bunte Dias aus dem Stadtleben Hong Kongs werden gezeigt, Fahrräder gefahren und zwei kleine Hunde, Pekinesen, über die Bühne getragen. Ein großer Flammenwerfer wirft die Flammen, wie ein chinesischer Drache beim Umzug zu einem Solotanz eines Tänzers über die Bühne. Und mehrmals hört man den Lärm von landenen Flugzeugen.

Aber nicht nur chinesische Musik dringt in die Ohren. In dem Stück DER FENSTERPUTZER zeigt sich deutlich Pina Bauschs weltumspannendes Interesse an fremder Musik. So sind auch Lieder aus Argentinien, Fado aus Portugal, Gitarrenmusik aus dem Iran und andere bemerkenswerte Musikstücke zu hören.

Immer wieder rieseln rote Blüten vom Bühnenhimmel. Nicht nur das Land des Lächelns sondern auch des Feuerwerks: Alle Tänzer und Tänzerinnen werfen die Blüten in die Luft und es kracht ein Feuerwerkssound dazu.

Hier werden keine Eherituale beleuchtet und kein Geschlechterkampf gezeigt. In dem Stück DER FENSTERPUTZER werden die kleinen Gesten zu großen Alltagssorgen und umgekehrt.

Marion Cito zeichnet wieder für die Kostüme verantwortlich: Helle, Blumenbedruckte elegante Kleider für die Damen, graue und schwarze Anzüge für die Herren.

Der Blütenberg wird hin- und hergeschoben und ein Tänzer wird auf einer Schaukel hochgezogen, um einen durchsichtigen Plastikvorhang zu putzen: DER FENSTERPUTZER halt, sinnbildlich für die Hochhausfassadenputzer der Millionenstadt Hong Kong.

Ein Tanzabend so ausgelassen, bunt und leicht. Diese unbeschwerte Leichtigkeit ließe sich annähernd vergleichen mit den Stücken WIESENLAND und KEUSCHHEITSLEGENDE.

Eine Frau zieht im Vorübergehen ein hingehaltenes Kleid an und ein anderer Tänzer zieht es ihr im Vorübergehen wieder aus.
Es werden Lieder gesungen und dazu werden Äpfel und Bananen den Zuschauern gereicht.

Überhaupt wird das Publikum ständig mit in das Bühnengeschehen einbezogen. Mechthild Großmann, die Schauspielerin mit der unglaublich tiefen durchdringenden Stimme, immer Mal wieder Gast im Bausch-Ensemble, sagt in den Zuschauerraum: „Kann ich mal Ihre Karte sehen? Ach, ich sehe schon: Sie sitzen falsch. Sie sitzen alle falsch, sie müssen sich umsetzen.“

Mechthild Grossmann wird an diesem Abend noch einige Texte zu Gehör bringen. Es gibt viele Solotänze. Leider nur einen Gruppentanz, aber der geschieht – mal wieder – sitzend mit Trommelstakkato und Händeklatschen. Es fasziniert, reißt mit. Man möchte am liebsten auf die Bühne springen und mitmachen.

Für das Grobe war früher der Tänzer Jan Minarek zuständig. Diesen Part übernimmt der Tänzer Andrey Berezin. Er klettert zum Beispiel mit einem Fahrrad über eine Hängebrücke und fährt Ski vom Blütenberg.

Hong Kongs Rückkehr in das große chinesische Reich ist gegenwärtig, und nicht aufhaltbar. Vielleicht ein Tanz auf dem Vulkan? Aus heutiger Sicht zeigt das Stück ein noch intaktes überbordendes Stadtgefühl. Das Freiheitsgefühl wurde nach der Rückgabe der Stadt an China wieder beschnitten. Gibt es dieses Hong Kong von 1997 so noch heute?

1997 war das Stück noch nicht zum angesetzten Uraufführungstermin fertig gewesen und wurde vom 8. Februar auf den 12. Februar verschoben. Pina Bausch wollte sicher gehen und natürlich hatte das Stück zur Uraufführung noch keinen speziellen Titel. Er lautete einfach Tanzabend – Ein Stück von Pina Bausch.

Das erfolgreiche Stück DER FENSTERPUTZER hatte schon viele Auslandseinsätze auf Tourneen: 1997 Hong Kong und New York, 1998 Paris, Istanbul und Stockholm, 1999 Saitama, 2000 Avignon und Bologna, 2001 Vilnius, 2003 Barcelona und Basel, 2004 Antwerpen und Moskau.

In Moskau wurde das Tanztheaterstück am 11. April 2005 mit dem Preis „Goldene Maske“ für das beste ausländische Gastspiel des vergangenen Jahres in Russland ausgezeichnet.

Und es gibt sogar einen Film über das Stück DER FENSTERPUTZER. Einen 28-minütigen Zusammenschnitt einer Aufführung wurde von dem Regisseur Peter Lindbergh im Jahre 2001 realisiert. ARTE zeigte den Film zuletzt im Jahre 2005.

Und nun ist das Stück wieder live in Wuppertal vor ausverkauftem Haus zu bewundern gewesen. Ein Erfolgsstück kehrt heim. Danke Frau Bausch für ihre großartige Kunst, die noch Generationen begeistern wird.

 

Musik Chinesische Lieder, Schlager und Unterhaltungsmusik, Trommelmusik aus China, Indien und Mexico, traditionelle Zigeunermusik aus Rumänien, Fado aus Portugal, Lieder aus Argentinien und von den Capverdischen Inseln, Gitarrenmusik aus dem Iran, Liebeslieder aus dem 13. und 16. Jahrhundert, Atomic Age Sound von Dean Elliott, Jazz Ryth’m and Blues mit Dizzy Gillespie, Pat Metheny, Nnenna Freelon, Al Cooper, Barney Kessel, Jo Stafford, Frantic Faye Thomas, Jesse Powell Orchestra / Texte und Gedichte von: Peter Esterhazy, Silja Walter, Wislawa Szymbroska

 

Inszenierung und Choreographie Pina Bausch 
Bühne Peter Pabst
Kostüme Marion Cito
Musikalische Mitarbeit Matthias Burkert, Andreas Eisenschneider  
Probenleitung Thusnelda Mercy, Robert Sturm, Dominique Mercy
Dauer  ca. 2 h  55 min

 

Darsteller/Tänzer und Tänzerinnen:
Regina Advento, Ruth Amarante, Rainer Behr, Andrey Berezin, Damiano Ottavio Bigi, Aleš Čuček, Pablo Aran Gimeno, Clémentine Deluy, Mechthild Großmann, Ditta Miranda Jasifi, Nayoung Kim, Daphnis Kokkinos, Eddie Martinez, Dominique Mercy, Cristina Morganti, Nazareth Panadero, Helena Pikon,Jorge Puerta Armenta, Franko Schmidt, Azusa Seyama, Julie Anne Stanzak, Michael Strecker, Fernando Suels Mendoza

 

In der Wiederaufnahme spielt Andrey Berezin alle Rollen von Jan / Helena Pikon sagt: „Guten Tag, thank you!“ / viele Solotänze, traurige bis lustige (Nazareth Panadero eiert über die Bühne mit Knickehändchen) / 1 Gruppentanz, sitzend und auf Boden und Händeklatschen (Trommelstakato) im 2.Teil / Jans Aktionen: besteigt den Blütenhügel und zieht mit zwei Stäbchen Schlangen heraus - Jan geht über Hügel und Bühne mit zwei lebenden Pekinesenhunden - Jan fährt den Blütenhügel mit Skiern hinab - Jan wird auf einer Schaukel vor einer heruntergelassenen durchsichtigen Plastikplane hochgezogen um dann wie ein Scheibenputzer in luftiger Höhe die Plane zu putzen - Jan geht ein paar Male über die Hängebrücke, ohne was oder mit Gepäck (Dominique auch einmal, mit einem Fahrrad - Jan schaufelt Frau sitzend mit Blüten zu, sie macht eine Neonlampe an und aus / Jan wäscht sich seinen Oberkörper / im 2.Teil spricht Mechthild vieles: Mechthild zum Publikum - darf ich mal ihre Karte sehen, sie sitzen falsch, Sitzen sie alle falsch - meine Schwester dichtet nicht - ein Gedicht - lutscht ein Eis und spricht / Alle zeigen dem Publikum ihre Kindheitsfotos und erzählen durcheinander Geschichten dazu / ein Mann fragt in den ersten Reihen, ob jemand was zu trinken will, er läuft und holt das entsprechende, z.B. einen Kakao, ein Mann will Tee, oder Rotwein oder Wasser / Frau geht über Mann der am Boden liegt und sich wie eine Tonne dreht / Alle fahren Fahrräder auf der Bühne / ein Mann tanzt, dazu wirft ein großer Flammenwerfer Flammen über die Bühne / alle verstreuten Blüten werden von Ventilator weggetrieben / es fallen immer mal wieder viele Blüten über die Bühne / Frau geht auf Tisch den ein Mann an einer Seite immer schiefer hält, sie fällt erst auf Tisch dann auf den Boden, Mann will Tisch wegbringen, sie will aber nochmal / Frauen stecken in Betten und rollen sich über Bühne, luken dann mal hervor, Männer legen sich vor Frauen und machen Zappelbewegungen / Feuerwerk wird mit Blüten angedeutet, alle werfen Blüten in die Luft und kracht Feuerwerkssound dazu (zur Pause), Bühnenarbeiter fegen Blüten ein / alle besteigen den Hügel und gehen dann wieder ab um erneut zu besteigen (im 2.Teil fast zum Ende) / Frau läuft gegen Wand / Frau legt sich ins Bett vor Tisch, Männer nehmen Anlauf, rutschen auf dem Bauch über den Tisch und fallen auf das Bett, Frau rollt sich schnell weg / Mechthild baut Kartons aufeinander auf, 3 Männer nehmen sie und rammen mit Mechthilds Kopf einen Karton aus dem Stapel / 2 Frauen spielen Sensorschranke, wie auf Flughafen, Mann geht durch und die Frauen piepen, Mann zieht Sachen aus, bis auf Unterhose, dann gibt er seinen Zahn her und dann piept es nicht mehr / der Blütenhügel wird verschoben und zwängt alle bis zu den Zuschauern / Zuschauer werden sehr oft einbezogen / Mann sagt anmachend Ansagetext vom Flughafen zu Natzareth Panadero, lasziv und aufgeilend / Mann wird an den Beinen an einem Tisch über Kopf befestigt, füllt aus dem am Boden stehenden Eimer Wasser in einen Becher und gießt diesen in ein oben hängenden Eimer, Mann kommt und kippt oben hängenden Eimer wieder in untenstehenden Eimer aus und so weiter = Bauchmuskeltraining extrem! / Mann hält Frau Kleid hin, sie schlüpft im Gehen hinein, Mann zieht im Gehen der Frau das Kleid wieder über den Kopf / Das Lied von der Melone wird gesungen und Apfel, Bananen geteilt und ins Publikum verteilt / einige Frauen und Männer machen Kopfstände bis Überschlag in den Blütenhügel / Frau lässt sich mit Stuhl in ein Bett fallen / Mann tanzt Frauen an die im Kreis umherstehen und ihn einengen, der aber wirft sich vor sie und erweitert so immer wieder den Kreis / 1 Mann föhnt einer Frau die Haare, dann hält er den Fön unter ihr Kleid, dass ihr über den Kopf fliegt / 1 Mann rasiert sich, dann die Beine des hängenden Bauchmuskeltrainers / Frau raucht vor einem Ventilator / Frau lässt Kleider an Haken am Arm trocknen / Frau steht auf den Oberschenkeln eines Mannes, der sie nur an ihren Beinen hält = Balanceakt / Mann steht auf einem Brett, welches auf einem Tisch liegt, das Brett steht über der ersten Reihe im Zuschauerraum, Mann steht auf dem Brett, welches von 3 anderen Männern gehalten wird, wie auf einem Sprungbrett im Freibad, der Mann reibt sich ein Bein mit Parfüm ein / 1 Mercedes-Auto-Attrappe wird von Bühnenarbeitern auf die Bühne gestellt, eine Frau fällt schreiend vor das Auto, andere Frauen beweinen den Unfall / alle legen Mustern aus Blüten auf die Bühne / 1 Mann klaut einer Frau die Handtasche / Flugzeuglärm über der Stadt / Paare knuddeln, lieben und unterhalten sich / eine Frau klettert auf einen Tisch, Mann macht schiefe Ebene, sie rutscht vom Tisch und versucht es wieder / ein rotes Band, gleiche Farbe wie Blüten, spannt eine Frau von einer Seite zur anderen / Frau fällt mit Stuhl rücklings in ein Federbett / aus einem Text wird ein chinesisches Lied: „One Watermelon / cut in two / one for you / one form me“ / Arbeiter fegen Blüten wieder zusammen / Dominigue tanzt „verloren“ und bittersüß, fast sieht es aus als ob er versucht klassisch zu tanzen, schafft es aber nicht richtig, vor dem Blütenberg, der langsam verschoben wird / 2 Frauen singen ein chinesisches Lied akapella / Helena Pikon singt ein „schönes“ Lied, dass sie kennt auf chinesisch, 3 Frauen sitzen unter ihrem Rock und rauchen eine Zigarette, die sie sich teilen / alle zeigen ihre Fotos dem Publikum, einige Tänzer setzen sich in den Reihen der Zuschauer, und erklären mit kleinen Geschichten ihre Fotos / Mechthild erzählt, dass ein Mann sie liebt: „Er hat Mundgeruch... wir prallen aufeinander... es ist kein richtiger Mundgeruch... kein Gestank...“ / 1 Mann wird von einem anderen Mann aufgefordert zu gehen, aber er weigert sich immer wieder von der Bühne zu gehen / 2 Männer tanzen synchron / auch die älteren Tänzer sehen jung aus in diesem Stück / Frauen schlingen die Arme um den Hals eines Tänzers, der sich dann bückt und die Damen auf die Bühne legt / Mann trägt sich Lippenstift auf und küsst den Frauen die Fingernägel rot / der Blütenberg wird nach vorne geschoben und manche rutschen bis vor Publikum herunter / Frauen verstecken sich in Bettlaken und rollen so über die Bühne / einige TänzerInnen machen Handstand vor Blütenberg und lassen sich rücklings in die Blüten fallen / Eistüte als Mikrofon, Mechthild lutscht an dem Eis, schiebt es sich fast ganz in den Mund und erzählt: „ ...Ich zeige ihm in der Kurve die Hilflosigkeit meines Körpers... „ / Natzareth sagt: „Das hier (zeigt ihre schmale Taille) ist mein Kapital“ / Tischerücken zwischen Natzareth und einem Mann, beide wollen den Tisch näher zu sich ziehen / Mann stellt einen Becher mit Wasser auf die Bühne, eine Frau setzt Schwimmbrille auf und sie springt (Mann hält sie dabei fest) in den Becher / Mechthild nimmt einem Mann die Eistüte weg und lutscht das Eis / Mechthild spielt eine betrunkene Frau, die einen Mann hat, der sie schlägt und tritt, sie sagt: „Hätte ich mal nicht mit diesen gymnastischen Übungen aufgehört...“ / Dominique tanzt im Frauenkreis, den die Frauen immer enger schließen, dann wieder öffnen / Alle gehen über die Bühne, klettern über den Blütenberg und kommen auf der anderen Seite wieder über die Bühne, dazu wird wieder ein Neonreklame-Dia gezeigt und der Fensterputzer putzt wieder / Diashow = Dia mit Felsen, Dia kahle Bäume, Niemandsland, Dia Berge, Dia Hong Kong bei Nacht mit Hafen / Licht geht auf der Bühne aus und im Zuschauerraum an, nur der Fensterputzer hängt noch über der Bühne, dann wird er heruntergelassen und APPLAUS  ///

 

 

Infos zu den Pina Bausch-Stücken auf:
http://www.pina-bausch.de/

 

Infos/Fotos zu dem Stück DER FENSTERPUTZER:
http://www.pina-bausch.de/de/stuecke/detail/show/der-fensterputzer/

 

Nächste Aufführungen des Pina-Bausch-Ensembles in Wuppertal:

26., 27., 28., 29. Januar 2012
BAMBOO BLUES
Wuppertal, Opernhaus
Dauer 2h 20min
Vorverkaufsbeginn 1. Dezember 2011

10., 11., 12., 13. Februar 2012
SWEET MAMBO
Wuppertal, Opernhaus
Dauer 2h 35min
Vorverkaufsbeginn 16. Dezember 2011

9., 10., 11. März 2012
WIESENLAND
Wuppertal, Opernhaus
Dauer 2h 25min
Vorverkaufsbeginn 13. Januar 2012

5., 7., 8., 9. April 2012
1980 – EIN STÜCK VON PINA BAUSCH
Uraufführung 1980, Neueinstudierung
Wuppertal, Opernhaus
Vorverkaufsbeginn 9. Februar  2012

18., 19., 20., 21. Mai 2012
NUR DU
Uraufführung 1996, Neueinstudierung
Wuppertal, Opernhaus
Dauer 3h 10min
Vorverkaufsbeginn 23. März 2012

25., 26., 27., 28. Mai 2012
TEN CHI
Wuppertal, Opernhaus
Dauer 2h 50min
Vorverkaufsbeginn 30. März 2012


eingestellt am: 06.11.2011