Online-Redaktion Read-me-Net


Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch geht mit der Intendanz und Künstlerischen Leitung von Adolphe Binder in seine 44. Saison. In der Geschichte des international besetzten Ensembles beginnt damit eine Neuausrichtung, bei der das umfassende Oeuvre Pina Bauschs mit neuen zeitgenössischen Kreationen, Formaten und Prozessen bereichert wird. Eine große Neueinstudierung in neuer Besetzung und diverse Wiederaufnahmen aus unterschiedlichen Schaffensphasen Pina Bauschs bilden den Kern der Spielzeit. Das Tanztheater zeigt zehn Produktionen, davon erstmalig in seiner Geschichte zwei abend­ füllende Uraufführungen internationaler Gastchoreographen. Wir freuen uns Dimitris Papaioannou und Alan Lucien Øyen mit ihren transdisziplinären Handschriften präsentieren zu können. Dreißig Vorstellungen im Opernhaus sowie partizipative Projekte, die Beteiligung und Teilhabe ins Zentrum stellen, werden in Wuppertal gezeigt. Eine Entwicklung, die bereits jetzt auf die programmatische Gestaltung des geplanten Pina Bausch Zentrums ausgerichtet ist. Hinzu kommen eine Vielzahl Aufführungen von sechs unterschiedlichen Produktionen im Rahmen von Auslandsgastspielen auf drei Kontinenten. Fünf junge Tänzer*innen aus vier Ländern werden sich dem Ensemble ebenso anschließen wie bekannte und neue Gäste (auf und hinter der Bühne).

Andreas Mucke, Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal
Wir freuen uns, dass wir Adolphe Binder als neue Intendantin dafür gewinnen konnten, gemeinsam mit dem international besetzten Ensemble mit Tänzer*innen aus drei Generationen zukunftsweisende Visionen zu entwickeln. Mit Spannung erwarten wir die Spielzeit 2017–2018, die für Aufbruch und lebendige Zukunft unseres Wuppertaler Tanztheaters steht.

 


Oberbürgermeister der Stadt Wuppertal Andreas Mucke • Foto © Dietmar Wolfgang Pritzlaff

 

Adolphe Binder, Intendantin und Künstlerische Leiterin Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Pina Bauschs Werk steht für Neugierde und Mut zur Expedition und Entgrenzung. Es ist mir Inspiration und Ansporn auch in Zukunft fremde Wege zu beschreiten, neue Resonanzräume zu schaffen und künstlerische Wagnisse einzugehen. Den wertvollen Schatz stark und dynamisch zu halten und gleichzeitig mit spannenden Künstler*innen Neues zu erfinden, diese große Herausforderung ist für mich Ehre und Verpflichtung zugleich.

 


Intendantin und Künstlerische Leiterin Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Foto © Dietmar Wolfgang Pritzlaff

 

 

Zwei Uraufführungen kreiert das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch 2017–2018 mit den transdiziplinär arbeitenden Künstlern Dimitris Papaioannou und Alan Lucien Øyen.

Neues Stück I
Kreation von Dimitris Papaioannou

mit Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Uraufführung 12. Mai 2018, Opernhaus Wuppertal
In Koproduktion mit Théâtre de la Ville / La Villette, Paris und Sadler´s Wells, London
12., 13., 15., 16., 18., 19., 20. Mai 2018, Opernhaus Wuppertal

Neues Stück II
Kreation von Alan Lucien Øyen

mit Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Uraufführung 2. Juni 2018, Opernhaus Wuppertal
In Koproduktion mit Théâtre de la Ville / Théâtre National de Chaillot,
Paris und Sadler´s Wells, London
2. 3. 5. 6. 8. 9.10. Juni 2018 Opernhaus Wuppertal

 

Die sieben Todsünden
Neueinstudierung
Uraufführung 15. Juni 1976, zuletzt gezeigt 2009
Zweiteiliger Tanzabend von Pina Bausch, mit dem Sinfonieorchester Wuppertal,
Sängern der Wuppertaler Bühnen (Oper)
und Gesangssolist*innen
Mit Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
21., 23., 24., 26., 27., 28. Januar 2018, Opernhaus Wuppertal

1980 – Ein Stück von Pina Bausch
Uraufführung 18. Mai 1980, zuletzt gespielt 2014
Mit Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
10., 11., 12., 17., 18., 19. November 2018, Opernhaus Wuppertal

Masurca Fogo
Ein Stück von Pina Bausch
Uraufführung 4. April 1998, zuletzt gezeigt 2015
Internationale Koproduktion mit EXPO 98 Lissabon und
Goethe­Institut Lissabon, Mit Tänzer*innen des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
29., 31. März und 1., 2. April 2018, Opernhaus Wuppertal

 

Neben Aufführungen und Projekten in Wuppertal bestreitet das Ensemble
internationale Gastspiele in New York, Ottawa, Antwerpen, Taipeh, Taichung, Paris u.a

Café Müller / Das Frühlingsopfer
New York, Brooklyn Academy of Music (BAM)
14. 15. 16. 17. 19. 20. 22. 23. 24. September 2017
und Ottawa, National Arts Center (NAC)
28. 29. 30. September 2017

Viktor
Antwerpen, deSingel – Internationaler Kunst Campus
14. 15. 16. 17. Dezember 2017
und 8. 9. 10. 11. Februar 2018
Der Spielort wird zu einem späteren Zeitpunkt angekündigt.

Nelken
Taipeh, National Theater
8. 9. 10. 11. März 2018
und Taichung, National Taichung Theater / Grand Theater
15. 16. 17. März 2018

Nefés
Paris, Théâtre des Champs­Elysées
2. 3. 4. 6. 7. 8. 10.11. 12. Juli 2017

 

Spielzeit – Ein Fest
Offenes Haus / Open house

Für alle
For everybody
Frisch aus Nordamerika zurück, starten wir unsere Wuppertaler Saison mit einem Fest, das uns Gelegenheit gibt, für­ und miteinander zu spielen, zu feiern und Einblicke in die bevorstehende Saison zu gewinnen.
Das ganze Programm finden Sie ab September 2017 unter pina­bausch.de
6. und 7. Oktober 2017, Opernhaus Wuppertal

Feuer & Flamme
Feuer & Flamme steht für kreativen Austausch und zielt auf gesellschaftliche und künstlerische Heterogenität.

Das Spektrum reicht von einem choreographischen Recherche­Labor des Ensembles und Workshops für Profis und Laien, Begegnungen mit Künstler*innen, über die Teilhabe an künstlerischen Prozessen, interdisziplinäre Programmreihen und Diskus- sionsforen bis hin zu ortsspezifischen Aktionen, einem breitgefächerten Kinder­ und Jugendprogramm sowie Hausbesuchen des Ensembles und der Intendantin.
Feuer & Flamme versteht sich als Plattform für Vermittlung und die aktive Beteiligung an Tanz, an Theater: für Experimentier-
freudige, Tanzfreund*innen und Künstler*innen.

 

Neue Tänzer*innen ab 2017–2018
Douglas Letheren / USA;
Milan Kampfer / Deutschland;
Oleg Stepanov / Russland;
Stephanie Troyak / Kanada;
Ekaterina Shushakova / Russland

 

Pina Bausch, geboren 1940 in Solingen, gestorben 2009 in Wuppertal, erhält ihre Tanzausbildung an der Essener Folkwang­ Hochschule unter Leitung von Kurt Jooss. Hier erlernt sie eine exzellente Tanztechnik. Als der Wuppertaler Intendant Arno Wüstenhöfer sie zur Spielzeit 1973/74 als Choreographin verpflichtet, benennt sie das Ensemble schon bald in Tanztheater Wuppertal um. Unter diesem Namen erlangt die Kompanie, obwohl anfänglich umstritten, mit den Jahren Weltgeltung. 36
Jahre lang war Pina Bausch das künstlerische Zentrum des Tanztheater Wuppertal. In ihrem ‚Tanztheater’ war alles anders als im klassischen Ballett: von Beginn an zeigten sich die Tänzer*innen als charaktervolle Individuen, die ihre Geschichten tanzend, singend und sprechend preisgaben. Was als Revolution in Wuppertal begann, hat mit seiner ästhetischen und thema- tischen Zeitlosigkeit die Entwicklung der Theaterkunst sowie des klassischen und modernen Tanzes nachhaltig geprägt.

Insgesamt 46 Stücke schuf Pina Bausch, ein Großteil davon zählt heute zum Repertoire des Tanztheater Wuppertal. Das international besetzte Ensemble mit 37 Tänzer*innen verschiedener Kulturen und Tänzergenerationen bestreitet neben den Aufführungen in Wuppertal jährlich zahlreiche Auslandsgastspiele und ­tourneen. Auf Einladung internationaler Partner ent- standen zahlreiche Koproduktionen mit anderen Ländern. Das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch tourte bisher in 38 Länder.

 

Intendantin und Künstlerische Leiterin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Adolphe Binder ist seit Mai 2017 Intendantin und Künstlerische Leiterin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch. Von 2011 bis 2016 leitete sie als Künstlerische Direktorin die Göteborger Danskompani in Schweden, mit der sie ein neues Profil und eine Vielzahl von Uraufführungen kuratierte.

Ihr Fokus liegt auf der künstlerischen Konzeption und Entwicklung multi­ und trans­disziplinärer Werke und Programme. Sie agierte als Kuratorin, Dramaturgin und Kreativ­Produzentin. Die ehemalige Künstlerische Leiterin des Tanztheaters der Komi- schen Oper und Dramaturgin der Deutschen Oper (beides Berlin), verfügt über vielseitige Erfahrung in der Theaterarbeit. Sie wirkte sowohl an diversen Bühnen, als auch für Festivals, Kulturzeitschriften und Hochschulen. Künstlerische und publizisti- sche Aktionsfelder für das Schauspielhaus Hannover, den FriedrichVerlag, das Kulturprogramm der EXPO2000, die Götebor- ger Oper bis hin zu den von ihr gegründeten Kreativagenturen artattack und BPB, verdeutlichen ihre Interessensfelder.

Im Verlauf der vergangenen 20 Jahre kooperierte Adolphe Binder mit einer Vielzahl internationaler Künstler*innen sämtlicher Genres. Binder veröffentlichte mehrere Texte und ein Buch zu Gender­Theorie und Theater. Adolphe Binder war und ist Mit- glied diverser (inter)nationaler Beiräte, Jurys und Künstler­Produzentennetzwerke, Ko­Geschäftsführerin der Ständigen Kon- ferenz Tanz und Stipendiatin des Goethe Instituts.

Sie wurde 1969 in Siebenbürgen/Rumänien geboren und emigrierte 1978 nach West­Deutschland. Binder studierte
Germanistik, Politologie, Philosophie und Geschichte. Sie lebt in Wuppertal und Berlin.

 

 

Das neue Stück I ist die erste abendfüllende Kreation eines Gastchoreographen für das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch und für Dimitris Papaioannou die erste Arbeit für ein anderes Ensemble. 1964 in Athen geboren und von Haus aus bildender Künstler, feierte er seine ersten Erfolge als Maler und Comiczeichner, bevor er sich mehr und mehr der darstellenden Kunst widmete und als Regisseur, Choreograf und Performer sowie als Bühnenbildner, Kostüm­ und Lichtdesigner arbeitete. 1986 gründete er das Edafos Dance Theatre, mit dem er erstmals seine innovativen Bühneninszenierungen verwirklichen konnte, welche Physical Theatre, experimentellen Tanz und Performancekunst verbinden. Die Edafos Company existierte bis 2002 und hat die griechische Kunstszene in den siebzehn Jahren ihres Bestehens nachhaltig geprägt. Internationale Bekanntheit erlangte Papaioannou, als er die Eröffnungs­ und Schlussfeier der Olympischen Sommerspiele in Athen 2004 inszenierte. Seine insgesamt 23 Produktionen decken die gesamte Bandbreite von intimen Stücke bis hin zu Großereignissen mit mehre- ren tausend Darstellern ab und waren an unterschiedlichsten Schauplätzen zu sehen, im berühmten unterirdischen Squat Theater, das er in Athen gründete, wie im historischen Theater in Epidaurus, im Olympiastadien wie auch im Théâtre de Ville in Paris und im Teatro Olimpico in Vincenza. 2015­2017 reiste er mit zwei neueren Stücken, STILL LIFE (2014) und PRIMAL MATTER (2012), durch Europa, Südamerika, Asien und Australien. 2017 schuf er seine erste internationale Auftragsproduk- tion, THE GREAT TAMER, die im Mai 2017 Premiere hatte.

Über Dimitris Papaioannous Arbeit
Das Universum, das Papaioannou seit dreißig Jahren auf der Bühne erschafft, lässt sich als traumähnlicher, absurder Zirkus beschreiben. Menschliche Körper werden zum Schlachtfeld, interagieren mit rohem Material, verschmelzen zu Hybridwesen und bringen optische Täuschungen hervor. Durch Papaioannous Verwurzelung in der bildenden Kunst leben seine Aufführungen vor allem von visuellen Eindrücken und spielen raffiniert mit kunsthistorischen Referenzen, vielfältigen Ausdrucks­ und Darstellungs- techniken und Gedanken über unsere Ursprünge. Papaioannou strebt eine vollkommene Schlichtheit der Erscheinung an, die alles andere als leicht zu erreichen ist. Er hat es sich zum Ziel gemacht, das Augenmerk auf das Sakrale im Profanen zu lenken.

Arbeitsbeispiele: Dimitris Papaioannou

STILL LIFE (2015) / teaser from Dimitris Papaioannou on Vimeo.

 

PRIMAL MATTER (2013) / trailer from Dimitris Papaioannou on Vimeo.

 

Alan Lucien Øyen zählt zu den faszinierendsten zeitgenössischen Künstlern Norwegens. Seine Arbeit als Dramatiker, Regis-
seur und Choreograf fand in seiner Heimat wie auch international großen Zuspruch.

Als Sohn einer Garderobiere wuchs Øyen in einem kleinen Theater im norwegischen Bergen auf, Den Nationale Scene, das seinerzeit von Ibsen persönlich gegründet wurde. Schon mit sieben Jahren saß er andächtig im Publikum, verfolgte klassische Inszenierungen ebenso wie zeitgenössische Meisterwerke, etwa die ersten Weltpremieren des norwegischen Dramati- kers Jon Fosse. Mit siebzehn Jahren wandte er sich an den bulgarischen Ballettmeister und Absolventen der Vaganova Akademie Peter Tornev, der ihn vier Jahre lang unterrichtete, bevor er an der Staatlichen Kunsthochschule in Oslo angenom- men wurde, wo er 2001 seine Tanzausbildung abschloss.

Die ersten Jahre als Tänzer verbrachte er bei der Norwegian National Company of Contemporary Dance, Carte Blanche, wo er die amerikanische Choreografin Amanda Miller kennenlernte. 2005 schloss er sich ihrer Tanzkompanie Pretty Ugly in Köln an.
2004 choreografierte Alan Lucien Øyen sein erstes Stück „Excerpts of citation without context“, ein Solo, das auf Jean Baudril-
lards Essay “Écran Total” basiert und die Informationsüberflutung in unserer heutigen modernen Gesellschaft thematisiert.

2006 gründete der norwegische Künstler seine eigene Tanzkompanie Winter Guests, ein interdisziplinäres Gastspielensem- ble aus Schauspielern, Tänzern, Dramatikern, Bühnenbildnern und Technikern, das mit Stücken in englischer Sprache rund um den Globus reist. Seit 2009 schreibt und entwickelt er Stücke für Winter Guests zusammen mit dem britischen Dramati- ker und Regisseur Andrew Wale.

Ob Theater, Tanz oder Film – Øyens Arbeiten entfalten stets eine hochemotionale und dramatische Kraft. Seine choreo­ grafische Sprache ist komplex und technisch anspruchsvoll, seine Werke sind durchdrungen von der Welt um ihn herum, inspiriert von zahllosen Quellen von der Hoch- bis hin zu Popkultur, von Gesprächen bis hin zu persönlichen Erfahrungen – immer auf der Suche nach einem wahrhaften, menschlichen Ausdruck.

Alan Lucien Øyen wurde sowohl für seine choreografischen Arbeiten als auch für seine Theaterinszenierungen mehrfach ausgezeichnet. Für sein Stück Coelacanth, dessen Aufführung sechs Stunden dauert, erhielt er zusammen mit Co­Autor Andrew Wales den renommierten HEDDA Award (Norwegian Theater Awards) für das beste Skript und wurde in drei weiteren Kategorien nominiert, unter anderem Beste Regie und Bestes Stück. Als Artist in residence an der norwegischen National­ oper Den Norske & Ballett bietet sich für ihn und seine Company Winter Guests genügend Freiraum, um in dem architektonisch herausragenden neuen Opernhaus in Oslo bahnbrechende Theater­ und Tanzaufführungen zu inszenieren.

Neben seiner Arbeit für Winter Guests kreiert er auch für andere Ensembles in Norwegen und anderen Ländern. Seine jüngsten Inszenierungen, die von „As the Leaves of Vallombrosa“ des Schweden Lars Norén für Det Norske Teatret in Oslo und die seines eigenen Stücks „Kodak“, das er als Choreograf und Regisseur mit Tanzensemble der Oper in Göteburg auf die Bühne brachte, wurden von der Kritik begeistert aufgenommen. Alan Lucien Øyen und sein Ensemble Winter Guests erhal- ten jährliche Förderung vom norwegischen Arts Council werden seit 2004 großzügig unterstützt.

Mit seinen Arbeiten konnte Øyen immer wieder hochtalentierte und erfahrene Künstler für Kooperationen gewinnen – die Performer auf der Bühne sind oft selbst Dramatiker, Choreografen oder Regisseure.

"Kodak" d'Alan Lucien Øyen / GötebordsOperans Dansekompani from Théâtre de Chaillot on Vimeo.

 

Alan Lucien Øyen / winter guests from FuturePerfect on Vimeo.

 

 

Inszenierung und Choreographie
Pina Bausch, Alan Lucien Øyen*, Dimitris Papaioannou*

Bühnenbild
Peter Pabst*, Rolf Borzik , Alex Eales*, Dimitris Papaioannou*

Kostüme
Marion Cito, Rolf Borzik, Dimitris Papaioannou*, Stine Sjoegren*,

Komposition und Musik
Matthias Burkert, Andreas, Eisenschneider, Gunnar Innvær*, N.N.*

Video und Licht
Alan Lucien Øyen*, Martin Flack*, Fernando Jacon

Dramaturgie
Raimund Hoghe*, Andrew Wale*

Biografien zu den Kreativteams finden Sie im Mediakit unter pina­bausch.de

Dirk Hesse
Geschäftsführung Tanztheater Wuppertal Pina Bausch
Dirk Hesse, geboren 1958 in Wuppertal, war acht Jahre lang Geschäftsführer von PACT Zollverein/Choreographisches Zentrum NRW GmbH in Essen, nachdem er als Manager von Susanne Linke und Joachim Schlömer und am Maxim Gorki Theater in Berlin tätig war. Mit Pina Bausch hat Dirk Hesse bereits mehrfach zusammengearbeitet, 1987 bis 1988 als Aufnahmeleiter für den Film „Die Klage der Kaiserin“ und 2004 als Verantwortlicher für die Finanzen des „Internationalen Tanzfestivals 2004 – 3 Wochen mit Pina Bausch“. In der Zeit von 2010–2013 war Dirk Hesse Mitglied im Team der Pina Bausch Foundation. Februar 2011 übernahm er die kaufmännische Geschäftsführung des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch.

 

Tänzer*innen
Regina Advento, Ruth Amarante, Pau Aran Gimeno, Emma Barrowman, Rainer Behr, Andrey Berezin, Michael Carter, Çağdaş Ermis, Jonathan Fredrickson, Silvia Farias Heredia, Ditta Miranda Jasjfi, Scott Jennings, Milan Kampfer (seit 2017), Barbara Kaufmann, Nayoung Kim, Daphnis Kokkinos, Douglas Letheren (seit 2017), Eddie Martinez, Dominique Mercy, Blanca Noguerol Ramírez, Breanna O’ Mara, Nazareth Panadero, Helena Pikon, Franko Schmidt, Azusa Seyama, Julie Shanahan, Ekaterina Shushakova (seit 2017), Julie Anne Stanzak, Oleg Stepanov (seit 2017), Julian Stierle, Michael Strecker, Fernando Suels Mendoza, Stephanie Troyak (seit 2017), Tsai­Wei Tien, Aida Vainieri, Ophelia Young, Tsai­Chin Yu u.a. and others.

Gäste 2017–2018
Silja Bächli, Kate Strong, Damiano Ottavio Bigi, Astrid Boons, Moonsuk Choi, Léonor Clary, Clémentine Deluy, Moritz Fischer, Cora Frost, Bodo Haack, Jürgen Hartmann, Chen Wei Lee, Mariko Kida, Jürgen Klein, Yosuke Kusano, Maria Chiara Mezzadri, Jan Möllmer, Hendrik Mohr, Cristiana Morganti, Yoann Rifosta, Robert Schenker, Olivia Tarish Ancona, Charlotte Virgile, Paul White, Simon Wolant, Chi I Wu, u.a.

Trainingsleiter*innen
Christine Biedermann, Stephan Brinkmann, Francesca Caroti, Ernesta Corvino, Amancio Gonzalez, Pedro Goucha Gomes, Ed Kortlandt, Douglas Letheren, Giorgia Maddamma, Mathilde van den Meerendonck, Tilman O´Donnell, Janet Panetta, Amy Raymond, Georg Reischl, Susana Riazuelo, Antony Rizzi, Kenji Takagi, u.a. and others

Weitere Informationen auf: www.pina-bausch.de

 

 

 


eingestellt am: 10.06.2017